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Systemkonzepte und technische Strategien

  Grundsätze der Entwicklung
  Evaluation - Anbindungen / Integration
  Evaluation - Kartenmaterial
  Evaluation - Geräte
  Evaluation - Auffinden dynamischer Objekte / Übermitteln dynamischer Aufträge
 
Grundsätze der Entwicklung

Damit eine Effizientzsteigerung und die damit verbundene Kostensenkung in der Bewirtschaftung unserer Wälder möglich wurde, musste ein System geschaffen werden, welches die heutigen modernen Mittel auf sinnvolle Weise nutzt. Die Idee war nicht unüberschaubar viele technische Finessen zu integrieren, sondern ein einfach einzusetzendes, stabiles Hilfsmittel zur Verfügung stellen zu können.
Das aktuelle System unterstützt die benötigten Grundfunktionen, welche von den meisten Organisationen schnell und ohne grossen Aufwand, nutzbringend eingesetzt werden können. Dadurch kann die benötigte Akzeptanz bei den Benutzern aufgebaut und die Verbreitung des Systems begünstigt werden.

Für die weitere Optimierung der Funktionalitäten sind wir bestrebt die Diskussion zwischen den verschiedenen Benutzerorganisationen zu fördern. Nur so können wir bei der Weiterentwicklung von POLVER diejenigen Funktionen, welche von allen Benutzern gewüscht werden, erfassen ohne sich in unüberschaubaren Speziallösungen zu verlieren.

Wir werden Ihnen deshalb bekannte Probleme, geplante Erweiterungen und Visionen auf dieser Plattform zugänglich machen. Im Weiteren ist auf dieser Site ein ERFA Forum geplant in welchem Diskussionen unter den verschiedenen Benutzern bzw. deren Organisationen über den Einsatz von POLVER gefördert werden soll.
Bei Interesse wäre es auch sinnvoll eine periodische ERFA Tagung, an welcher sich Benutzer, die Organisationen (Koordinationsstellen), Systemlieferanten und Bundesstellen beteiligen, ins Leben zu rufen.

Ziel ist die Gewinnung weiterer Projektpartner oder Anwender, damit das Projekt weiter wachsen und damit die Kostenverteilung optimiert werden kann.


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Evaluation
Anbindungen / Integration

Das POLVER System stellt momentan ein autonomes Hilfsmittel (Lokalisierung / Inventar) welches schweizweit eingesetzt werden kann. Im Rahmen der Evaluation und der Anforderungen der verschiedenen, nutzenden Stellen wird auch die Anbindung und Integration in forstliche PPS Systeme laufend geprüft.

Integration in forstliche PPS-Systeme (Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme), um die Tätigkeiten von der Kundenanfrage über Verfügbarkeitsprüfung von Holzmengen, Forstunternehmern und Transporteuren zur Auftragsgenerierung bis zur Abrechnung und Buchung weiter zu automatisieren. Dazu werden in einer Arbeitsgruppe die Prozesse und Aktivitäten genau spezifiziert. Das Ergebnis wird in einem sog. Blueprint, einer Attrappe des definitiven SW-Produktes mit Eingabemasken, festgehalten. Dieser Blueprint dient als Grundlage einer fundierten Evaluation vorhandener Systeme oder für eine Neuentwicklung.


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Kartenmaterial
Damit das Kartenmaterial immer auf dem aktuellsten Stand ist, stehen wir in ständigem Kontakt mit den verschiedenen Vermessungsstellen und Kartenanbietern.

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Geräte

In der ersten Hälfte des Jahres 2006 werden wir die neuste Generation GPS Telefone verschiedener Hersteller auf ihr Tauglichkeit für POLVER prüfen.

Kriterien hierfür sind: siehe auch unter Problembehandlungen

Empfindlichkeit Die Geräte müssen auch bei schlechtem Wetter, dichtem Blätterdach und unebenem Gelände genaue Positionsdaten liefern.
Genauigkeit Typisch sollte eine Streuung von 15m nicht überschritten werden.
Stromverbrauch Grundsätzlich empfehlen wir jedem Benutzer den Fahrzeug Einbaukit zu verwenden, damit die Geräte permanent eingeschaltet bleiben können (permanente Satellitenaquisition). Ein Gerät muss aber auch unabhängig vom Fahrzeug für mindestens einen Arbeitstag unter GPS Volllast betrieben werden können.
Handling Das einfache Handling des Gerätes ist besonders wichtig, da nicht die Bedienung des Gerätes im Vordergrund der Arbeit im Wald sein soll. Als Hilfsmittel müssen die geforderten Eingaben mit wenigen Handgriffen gemacht werden können.
Alarmierung Einfach zu bedienende, zusätzliche Alarmfunktionen sind vorteilhaft, da der Arbeitsplatz im Wald sehr exponiert ist. Konsequente Nutzung dieser Funktion könnte sich in der Zukunft auch positiv auf die Kosten der Personen-versicherungen auswirken.
Widerstandsfähigkeit Das Gerät muss der rauen Umgebung gewachsen sein. Dazu gehören mechanische Bedienelemente, Temperatur-beständigkeit und Spritzwasserdichte.
Im Weiteren steht eine Evaluation für Navigationsgeräte an. Diese Geräte sollen von Transportunternehmen in den Fahrzeugen eingesetzt werden können. Neben den gleichen Anforderungen wie oben sollen diese Geräte über die Möglichkeit verfügen Transportaufträge (Ziele) direkt über drahtlose Kommunikation zu empfangen. Der Disponent hat dann die Möglichkeit einem Fahrer einen Fahrauftrag mit Ziel zukommen zu lassen, wenn er bereits unterwegs ist. Diese Funktion soll bei der Einführung dieses Hilfsmittels in POLVER erweitert werden. In Waldgebieten wird nur die Richtungs-navigation möglich sein, die den momentanen Standort, sowie den Zielpunkt anzeigt. Eine direkte Führung ans Ziel, wie bei der Turn-by-Turn Navigation, ist nicht möglich.
Verschiedene Produkte in unterschiedlichen Preisklassen werden bei der Evaluation in der ersten Hälfte 2006 betrachtet.

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Auffinden dynamischer Objekte / Übermitteln dynamischer Aufträge
Die heute eingesetzten GPS Telefone sind in der Lage ihre Position spontan, auf Initiative des Benutzers oder durch Fernabfrage an die Zentrale zu liefern. Die Posititonen von Haltern eines Handys (z.B. Förster) bzw. Fahrer von ausgerüsteten Fahrzeugen können so bei Bedarf ermittelt werden (diese Funktion ist nicht implizit sondern kann nur genutzt werden, wenn der Halter des Gerätes dies ausdrücklich erlaubt - Schutz der Privatsphäre).
Es ist geplant diese Funktion über die POLVER Internetapplikation zur Verfügung zu stellen. Personen und Fahrzeuge können dann abgefragt und deren Position auf der Karte dargestellt werden.
Im Weiteren soll die Internetapplikation über die Fähigkeit verfügen Aufträge mit implizitem geographischem Ziel an Halter von navigationsfähigen Geräten zu senden (Fahrauftrag an LKW übermitteln).

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